Komponistinnen

Quelle: Wikipedia

Elfrida Andrée

* 19. Februar 1841 in Visby, Schweden
† 11. Januar 1929 in Göteborg, Schweden

Studium in Stockholm (Gesang, Klavier, Orgel); legte als erste Frau in Schweden das Orgelexamen 1857 ab; Organistin und Gesangslehrerin in Stockholm und Göteborg. Großes Werkverzeichnis; eine Oper, viele Lieder, zahlreiche Orchesterwerke, darunter zwei Sinfonien, Kammermusik. Zu Lebzeiten sehr anerkannt, aber leider sehr wenige Werke gedruckt.

Links:
ausführliche Biografie bei Musik und Gender in Internethttps://mugi.hfmt-hamburg.de/old/A_lexartikel/lexartikel.php%3Fid=andr1841.html
Wiki-Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Elfrida_Andrée

Luise Adolpha Le Beau

* 25. April 1850 in Rastatt
† 17. Juli 1927 in Baden-Baden

Pianistin, Studium in Karlsruhe; Debut mit 17; Unterricht bei Clara Schumann; Tournee durch Holland; Studium in München in Komposition bei Rheinberger; gründet „Privatmusikkurs für Musik und Theorie für Töchter gebildeter Stände“; komponiert zwei Opern, Chormusik, eine Ouvertüre, zahlreiche Kammermusikwerke. Keine wirkliche Anerkennung zu Lebzeiten, wurde als Frau immer wieder zurückgedrängt.

Luise Adolpha Le Beau im Jahr 1872
(Quelle: Wiki Commons)

Links:
Biografie bei Musik und Gender in Internethttps://mugi.hfmt-hamburg.de/old/A_lexartikel/lexartikel.php%3Fid=lebe1850.html
Biografie mit Werkverzeichnis beim Sophie-Drinker-Institut: www.sophie-drinker-institut.de/cms/index.php/le-beau-luise-adolpha

Mabel Wheeler Daniels

Mabel Wheeler Daniels
(Quelle: Wiki Commons)

* 27. November 27 1877 in Swampscott, Massachusetts
† 10. März March 10 1971 in Boston

Studium in Cambridge, Mass., und München; Direktorin der Musikabteilung des Simmons College (Boston), zahlreiche Kompositionen für Chor, einige Orchesterwerke.

Links: 
längerer Artikel über Daniels in der Harvard Square Library: www.harvardsquarelibrary.org/biographies/mabel-wheeler-daniels/
in der englischen wiki: https://en.wikipedia.org/wiki/Mabel_Wheeler_Daniels

Imogen Claire Holst

* 12. April 1907 in Richmond upon Thames, Surrey
† 9. März 1984 in Aldeburgh, Suffolk

Tochter von Gustav Holst; Studium Royal College London; arbeitet im 2. Wk. beim Council for Encouragement of Music und als musikalische Leiterin bei Arts Centre in der Dartington Hall School. Mitarbeiterin von Benjamin Britten, künstlerische leiterin des Aldeburgh Festival, zahlreiche Schriften zur Musik, umfangreiches kompositorisches Werk für Orchester, Chor und Kammermusik. Wenig Anerkennung als Komponistin, wurde eher als Tochter und Schriftstellerin wahrgenommen.

Imogen Holst 1974
(Quelle Wiki Commons)

Links:
Wiki Artikel mit ausführlicher Werkliste: https://de.wikipedia.org/wiki/Imogen_Holst
ausführliche Würdigung bei Musik und Gender in Internethttps://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Imogen_Holst.html

Gloria Coates

* 1938 in Wausau, Wisconsin
lebt in München

Gewinnt bereits mit 14 Jahren einen Kompositionswettbewerb; Kompositionsstudium in New York und Weiterbildung in Salzburg. Zahlreiche Sinfonien, Kammermusik, Musik für Chor und Sologesang, Bühnenmusiken.

Gloria Coates (Quelle: G. Coates)

Links:
Rezension einer Monographie über Coates in der Neuen Musikzeitung: www.nmz.de/artikel/eine-amerikanerin-in-muenchen
Aufnahme der ersten Symphonie bei youtube: www.youtube.com/watch?v=mV7V-EEI2Uc